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INFORMATIONEN: Zu den Sonderstählen zählt man unter anderen: Kaltzähe Stähle, diese sind bei Temperaturen unter -50°C noch ausreichend zäh. Sie werden für Behälter, Rohrleitungen und Armaturen in Anlagen zur Herstellung und zum Transport von Flüssiggas eingesetzt: Warmfeste Stähle, werden bei Betriebstemperaturen über 350°C für Rohrleitungen in Wärmekraftwerken, für Heizkessel und für Triebwerke verwendet. Hochwarmfeste Stähle, behalten weitgehend ihre Festigkeit bis 700°C. Sie werden im Triebwerksbau z.B. für Ventile und Turbinenschaufeln verwendet. Nichtrostende und säurebeständige Stähle, diese Stähle sollen gegen chemische Einflüssen (Säuren, Basen, und Salze in wässeriger Lösung, aggressive Gase) in feuchter Atmosphäre oder gegen Süsswasser und zum Teil Seewasser beständig sein. Dauermagnet-Werkstoffe, daher magnetisch harte Werkstoffe (hohe Koerzitivkraft und Remanenz). Magnetisch weiche Werkstoffe, für die magnetisch wirksamen Teile von Instrumenten, Relais für Gleich- und Wechselstrom. Z.B. Telefonwähler. Dynamo- und Transformatorenstähle. Diese Stähle werden für Teile verwendet, die in rascher folge ihren Magnetismus ändern müssen. |
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BEZEICHNUNGSBEISPIELE: Die Bezeichnung ist stark unterschiedlich: Kaltzähe Stähle z.B.: "10 Ni 14" oder "X 8 Ni 9". Warmfeste Stähle z.B.: "St 45.8", "10 CrMo 9 10" oder "X 20 CrMoV 12 1". Hochwarmfeste Stähle z.B.: "X 4 NiCr". |
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WÄRMEBEHANDLUNG: Die Wärmebehandlung der verschiedenen Sonderstähle ist stark verschieden. Meistens werden die Sonderstähle aber nicht wärmebehandelt. |
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KOHLENSTOFF: Der Kohlenstoffgehalt der einzelnen Stähle schwankt zwischen 0.1% bis sogar zu 1%. Er ist von Sonderstahl zu Sonderstahl verschieden und hängt stark von den jeweiligen Spezialeigenschaften ab. |
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LEGIERUNG: Sonderstähle werden auf verschiedenste art und weise Legiert, um möglichst die Spezialbedingungen zu erfüllen. Dazu kannst du dir auch die Legierungskarte, oder einfach die Liste der häufigsten Legierungen ansehen. |