Federstahl

INFORMATIONEN:
Das Federungsvermögen (Beziehung zwischen Belastung und elastischer Verformung) hängt mit dem hohen Elastizitätsmodul zusammen. Die Federstähle müssen eine hohe Lage der Elastizitätsgrenze haben, damit der Belastungsbereich der Federn gross ist. E-Modul ist die Federkonstante des Materials. Je stärker ein Material elastisch dehnbar ist, desto kleiner ist das Elastizitätsmodul.
BEZEICHNUNGSBEISPIELE:
Federstähle die im allgemeinen Maschinen- und Fahrzeugbau verwendet werden, sind unlegierte Qualitätsstähle, wie z.B. C75, unlegierte Edelstähle, wie z.B. Ck75, und legierte Edelstähle, wie z.B.: 66 Si 7.
WÄRMEBEHANDLUNG:
Die Wärmebehandlung spielt eine wichtige Rolle bei den Federstählen. Abgesehen von den fertigen Maschinenelementen, werden spezielle Federelemente duch geschicktes Normalisieren und Härten, Entspannt und wieder gespannt.
KOHLENSTOFF:
Der Kohlenstoffgehalt beträgt bei Federstählen zwischen 0.3% und 0.9%.
LEGIERUNG:
Als Legierungen werden oft Silizium, Mangan und Molybdän verwendet. Bei einem Mangan-Stahl bewegt sich dieser Anteil zwischen 1.6% bis 1.9%.
VERWENDUNG:
Nach Anwendung unterscheidet man Tragfedern, wie z.B. für Fahrzeuge und Arbeitsfedern, z.B. Uhrfedern, Ventilfedern usw. Die Erhöhung der Elastizitätsgrenze erfolgt durch Kaltverformung oder Härtung.