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INFORMATIONEN: Der Vergütungsstahl unterscheidet sich vom Allgemeinen Baustahl durch die Zusammensetzung: Der Kohlenstoff-, Mangan- und Siliziumgehalt ist enger toleriert, in der Höhe jedoch ähnlich dem Allgemeinen Baustahl. Der Phosphor- und Schwefelgehalt ist tiefer, der Reinheitsgrad an nichtmetallischen Einschlüssen und die Gleichmässigkeit sind besser. Der Vergütungsstahl wird im SM- oder Elektro-Ofen erzeugt. Er wird stets beruhigt (desoxydiert) gegossen. Hinsichtlich der Wärmebehandlung ist wichtig, dass sie meistens behandelt werden. Die festgelegten Festigkeitseigenschaften gelten für den eingesetzt und gehärteten bzw. für den vergüteten Zustand.Die Vergütungsstähle sind die grösste und wichtigste Gruppe der Baustähle. |
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BEZEICHNUNGSBEISPIELE: Man unterscheidet grundsätzlich Manganstähle, Chromstähle, Chrom-Molybdänstähle und Chrom-Nickel-Molybdänstähle. Hier noch eine Aufzählung der wichtigsten Vergütungsstählen: C22, C45, Ck22, Ck45, 40Mn4, 37MnSi5, 42MnV7, 34Cr4, 25CrMo4, 30CrMo4, 36CrNiMo4. Diese Liste ist keineswegs vollständig. |
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WÄRMEBEHANDLUNG: Vergütungsstahl erhält seine besondere Eigenschaft durch das Vergüten. Vergüten ist eine Wärmebehandlung, die Werkstücken und Bauteilen grosse Festigkeit und eine hohe Streckgrenze sowie grosse Zähigkeit verleiht. |
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KOHLENSTOFF: Der Kohlenstoffgehalt bei Vergütungsstählen liegt zwischen 0.2% bis 0.65%. |
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LEGIERUNG: Vergütungsstahl wird hauptsächlich mit Mangan, Chrom, Molybdän und Nickel vergütet. |
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VERWENDUNG: Vergütungsstahl wird immer da eingesetzt, wo bei hochbeanspruchten Maschinenteilen eine hohe Festigkeit und Streckgrenze aber auch eine hohe Zähigkeit vorhanden sein muss. |